Prävention, Ergonomie und Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) bei Rheuma.
Beachten Sie Hinweise auf eine krankheits-/behinderungsbedingte Gefährdung des Arbeitsplatzes wie:
Suchen Sie das Gespräch mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, um sich über geeignete Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation zu informieren. Klären Sie so früh wie möglich mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, ob Sie Unterstützung bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz brauchen. SIGNAL: spätestens bei mehr als 6 Wochen Arbeitsunfähigkeit in 12 Monaten Überlegen Sie, ob die Vermeidung einer Krankschreibung oder eine frühe Rückkehr zur Arbeit sinnvoll für Sie sein kann. Es gibt auch Unterstützungsmöglichkeiten, um an den Arbeitsplatz zurückzukehren, obwohl Sie noch nicht voll arbeitsfähig sind. |
Wichtige Fragen für den arbeitsbezogenen Beratungsprozess:
| Wenn Sie krankheitsbedingte berufliche Problemen haben, füllen Sie bitte den Patienten-Kurzfragebogen aus und nehmen ihn zum nächsten Arztbesuch mit! Er kann dem individuellen Arzt-Patientengespräch als Basis dienen und der Ärztin/dem Arzt die Einschätzung Ihrer beruflichen Situation erleichtern. |
Einsatzmöglichkeiten des Patienten-Kurzfragebogens:
Klären Sie in einem gemeinsamen Gespräch mit der Ärztin/dem Arzt, unter welchen Bedingungen Sie weiterhin oder wieder erwerbstätig sein können:
Sind aufgrund der Schwere der Erkrankung längere Zeiten der Arbeitsunfähigkeit entstanden oder sind Sie sich nicht sicher, ob Sie wieder voll belastbar sind, dann besteht die Möglichkeit der stufenweise Wiedereingliederung in das Erwerbsleben. |
Hinweis:
Beratende müssen keine Spezialisten mit arbeitsmedizinischer Expertise sein oder ein genaues Verständnis Ihrer Arbeit haben, um eine Empfehlung auszusprechen.
Detaillierte Kenntnisse über die Arbeit/den Arbeitsplatz haben Arbeitgeberinnen/-geber. Auf Anfrage haben diese (ggf. mit betriebsärztlicher Unterstützung) eine Gefährdungsbeurteilung Ihres Arbeitsplatzes abzugeben. Diese kann für eine gezielte arbeitsbezogene Beratung hilfreich sein.
Weitere Informationen:
→ www.patienten-information.de: Informationsflyer „So machen Sie das Beste aus Ihrem Arztbesuch“