Unterstützen Sie die Arbeitsfähigkeit Ihrer Patient*innen mit rheumatischen Erkrankungen.
(Chronische) Krankheiten bzw. Behinderungen können zu arbeitsplatzbezogenen sowie generellen, lebensbereichsübergreifenden Einschränkungen führen.
Doch gerade für die Betroffenen ist eine Perspektive für einen selbst gestalteten Alltag und eine erfüllte Zukunft von Bedeutung. Die Teilhabe am Arbeitsleben hat dabei einen besonders hohen Stellenwert.
Arbeit ist wichtig und hat viele positive Facetten – sie:
Ärztinnen und Ärzte sind bei krankheitsbedingten beruflichen Problemen oft die ersten und regelmäßigen Ansprechpersonen. Deshalb sind sie bei arbeitsbezogenen Interventionen unbedingt einzubeziehen.
Ärztliche Aufgaben:
Die frühzeitige Durchführung von Maßnahmen zum Erhalt bzw. zur Wiederherstellung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit ist besonders wichtig, da langfristige Abwesenheit von der Arbeit:
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Hinweis zum ICF der Weltgesundheitsorganisation (WHO):
Die Teilhabe (an Arbeit und Beschäftigung) wird entsprechend dem „bio-psycho-sozialen Modell“ der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) beeinflusst von:
Diese Kontextfaktoren können sich sowohl förderlich (Förderfaktoren) als auch hinderlich (Barrieren) auf den Erhalt/die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit auswirken. Teilhabe (an Arbeit) wirkt wiederum auf die anderen Komponenten ein.
Damit Funktionsfähigkeit erhalten bleibt bzw. entstehen kann, müssen sowohl körperliche und psychische als auch soziale Faktoren zusammenspielen.
ICF-Modell am Beispiel der rheumatoiden Arthritis
Weitere Informationen:
→ www.deutsche-rentenversicherung.de: Kurzeinführung in die ICF und ICF-Checkliste Version 2.1a
→ www.dimdi.de: Onlinefassung der ICF mit integrierter Kode-Suche